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    Therapien und Versorgung bei Inkontinenz

Leider ist die Inkontinenz noch immer für viele Menschen ein Tabuthema, welches aus Schamgefühl und ungenügenden Kenntnissen über mögliche Behandlungen verschwiegen wird.

Obwohl sich viele Betroffene durch unfreiwilligen Harn- oder Stuhlverlust in ihrer Bewegungsfreiheit und Selbständigkeit eingeschränkt fühlen, scheuen sie das klärende Gespräch mit dem Arzt. Doch Blasen- oder Darmprobleme müssen nicht sein. Ein erfahrener Arzt kann den Grund der Erkrankung feststellen und dann, nach genauer Diagnosestellung, die richtige Behandlung empfehlen.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen Behandlungsmöglichkeiten und unsere Therapiesysteme vorstellen:

Vereinfacht kann man sagen, dass es sich bei der Belastungsinkontinenz (früher auch Stressinkontinenz genannt) um eine Störung des Verschlusssystems (die Beckenbodenmuskulatur, mit dem darin befindlichen, äußeren Schließmuskel) handelt. Der Beckenboden kann durch Geburten, Operationen oder durch hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren geschwächt sein. Besonders, wenn zusätzlicher Druck auf den Bauchraum und auf die Blase entsteht, wie beispielsweise beim Husten, Niesen, Lachen oder bei sportlicher Betätigung, kann die Belastung für das geschwächte Verschlusssystem zu stark sein und Urin unwillkürlich abgehen. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Frauen jeden Alters davon betroffen sein können. Bei Männern ist eine Operation der Vorsteherdrüse (Prostatektomie) oft ein Auslöser für unfreiwilligen Harnverlust.

Die Übererregbarkeit des Blasenmuskels führt zur Symptomatik der überaktiven Blase. Ein überfallartiger Harndrang, der so plötzlich kommt, dass es die Patienten nicht mehr rechtzeitig zur Toilette schaffen, ist typisch für die Dranginkontinenz, ebenso wie ein häufiges, nächtliches Wasserlassen.

Bei der gemischten Belastungs- und Dranginkontinenz liegt eine Überaktivität der Blase und eine Störung des Verschlusssystems vor. Ungefähr 35% aller Betroffenen leiden unter einer Mischinkontinenz. Die beiden bisher beschriebenen Symptome Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz treten gemeinsam auf.

Bei den Ursachen der Stuhlinkontinenz stehen Störungen des äußeren Schließmuskels (Belastungsinkontinenz) im Vordergrund. Häufig Ursachen sind: operative Maßnahmen am Darm oder Schließmuskel, Mehrfachgeburten, Verletzungen des äußeren Schließmuskels, Beckenbodenschwäche, angeborene Ursachen, Durchfall und Entzündungen. Neurologische bzw. neurogene Ursachen können sein: Erkrankungen, Verletzungen oder Operationen am Rückenmark, Tumore, degenerative Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, Multiple Sklerose, Schlaganfall, Metastasen. Eine Verkürzung der Vorwarnzeit ist kennzeichnend für die Drang- oder Urgeinkontinenz. Bei Stuhldranggefühl wird der Gang zur Toilette nicht mehr rechtzeitig geschafft. Beim Anismus kommt es zu einer Verkrampfung des äußeren Schließmuskels während der Entleerung. Es handelt sich hierbei um eine gestörte Koordination im Sinne einer Verhaltensstörung. Die Darmentleerung kann stark beeinträchtigt sein und ist oft nur mittels starker Bauchpresse möglich.

Selbsttest Blasenschwäche (Harninkontinenz)
Fragebogen für Sie und Ihren Arzt

Miktionstagebuch
Trink- und Miktionsverhalten protokollieren

Arztgespräch
Arztgespräch vorbereiten

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